Lassen Sie sich durch die verschiedenen Bezeichnungen in der Feldstärkemessung nicht verunsichern. Sieht man von den national unterschiedlichen Standards und der uneinheitlichen Verwendung der Meßeinheiten ab, so lassen sich Messungen von Feldstärken in zwei Kategorien einteilen: hochfrequente und niederfrequente Messungen.
Die folgenden Definitionen und die Tabellen zur Umrechnung von Feldgrößen in elektromagnetischen Feldern sind eine Hilfe bei der internationalen Diskussion um die Sicherheit in elektromagnetischen Feldern und die elektromagnetische Verträglichkeit der Umwelt (EMVU).
Im niederfrequenten Bereich, bis ca. 30 kHz, sind das elektrische und das magnetische Feld immer getrennt zu erfassen. Dabei wird das elektrische Feld über die Feldstärke in V/m oder kV/m (Volt pro Meter und Kilovolt pro Meter) gemessen. Das magnetische Feld wird einmal beschrieben durch die magnetische Induktion mit den Einheiten T, bzw. mT (Tesla, bzw. Millitesla) oder auch G, bzw. mG (Gauss, bzw. Milligauss), zum anderen aber auch durch die magnetische Feldstärke, in A/m (Ampere pro Meter).
Im hochfrequenten Bereich, bei Wechselfeldern im MHz- bzw. GHz-Bereich (1 Mio, bzw. 1 Mrd. Schwingungen pro Sekunde), unterteilt man in einen unteren und einen oberen Bereich. Im unteren Bereich bis ca. 30 MHz erfaßt man elektrische und magnetische Feldstärke getrennt in V/m und A/m.
Darüber wird häufig die Leistungsflußdichte in mW/cm2 oder W/m2 beschrieben, obwohl nur die elektrische oder magnetische Feldkomponente gemessen wird. Hier liegt die gleiche Umrechnung zugrunde wie in den Tabellen angegeben.





